Obdachlosen-Pressespiegel 01.02. – 07.02.2016

Welche Themen betrafen Berliner Obdachlose in der vergangenen Woche? Die Redaktion von unbeachtet.org hat eine Auswahl an Meldungen im wöchentlichen Obdachlosen-Pressespiegel zusammengefasst. Dieses Mal u.a. mit überfüllten Frauenhäusern und der Erklärung für den späten Einlass in der Traglufthalle an der Frankfurter Allee.

02.02.2016

Frauenhäuser häufig überfüllt

Gewalt gibt es nicht nur auf der Straße, sondern auch in den Haushalten. Die Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen (BIG) ermittelte dazu 2014 folgende Zahlen: 827 Frauen und 1 042 Kinder konnten nach einem Anruf auf der Notfall-Hotline aufgrund von Vollbelegung nicht an ein Frauenhaus vermittelt werden. So kamen 53 Frauen und 27 Kinder in einer Notübernachtung für Wohnraumlose unter. (Quelle: fr-online.de)


03.02.2016

Fotoausstellung über Caritas-Arztmobil

1700 Behandlungen gab es im vergangenen Jahr durch die Helfer des Arztmobils der Caritas. Seit 1995 rollt die „mobile Praxis“ durch die Berliner Straßen. Ein Jahr lang wurde das Gefährt von einem Fotografen begleitet, nun ist die dazugehörige Ausstellung der Bilder bis zum 21. März in der Pax-Bank (Mo-Mi 9-16h, Do 9-18h, Fr 9-13h in der Chausseestraße 128a in Mitte) zu sehen. „Was man nicht sieht, sind die Leiden und die desaströsen Lebensumstände. Niemand möchte fotografiert werden, wenn es ihm richtig dreckig geht. Man sieht auch die Vorgeschichten der Menschen nicht“, so eine Sozialarbeiterin. (Quelle: bz-berlin.de)


05.02.2016

Lebensgefahr! In Tonnen schlafende Obdachlose aufgepasst

Ein schlafender Obdachloser entkam im amerikanischen Chico (Kalifornien) knapp dem Tod. Er nächtigte in einer Mülltonne und landete von dort aus unbemerkt in einem Müllwagen. Von der Müllpresse im Fahrzeug wurde der Wohnungslose nur eingequetscht – eine Sperre verhinderte Schlimmeres. (Quelle: bild.de)


06.02.2016

Bahnhofsmission-Mitarbeiterin erklärt späten Einlass in Traglufthalle

Ina Klassen von der Berliner Bahnhofsmission erklärt, weshalb die Traglufthalle an der Frankfurter Allee erst um 21 Uhr Obdachlose einlässt. „Wir beginnen die Schicht schon um 18 Uhr“, erzählt sie. Früher sei aus logistischen Gründen nicht möglich, vor allem weil viele ehrenamtliche Helfer Studenten seien, die tagsüber keine Zeit hätten.  (Quelle: ardmediathek.de)

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